Was gibt es in Versailles zu sehen?
Das Schloss Versailles, etwa 20 km südwestlich von Paris gelegen, ist eine der großartigsten Errungenschaften der französischen Kunst und Architektur. Ursprünglich ein Jagdschloss, das 1623 für Ludwig XIII. erbaut wurde, wurde es ab 1661 von Ludwig XIV. massiv erweitert und diente von 1682 bis zur Französischen Revolution 1789 als Sitz der französischen Regierung.
Zu den wichtigsten Highlights gehören:
- Spiegelsaal (Galerie des Glaces) — Die ikonische 73 Meter lange Galerie mit 357 Spiegeln, die Licht von 357 Fenstern reflektieren. Hier wurde 1919 der Versailler Vertrag unterzeichnet.
- Große Gemächer des Königs — Sieben prunkvoll dekorierte Räume, die den Planeten und dem Gott Apollo gewidmet sind und den Sonnenkönig symbolisieren.
- Große Gemächer der Königin — Einschließlich Marie-Antoinettes Schlafzimmer, aus dem sie während der Oktobertage 1789 fliehen musste.
- Königliche Kapelle — Eine atemberaubende Barockkapelle, die 1710 fertiggestellt wurde und in der Ludwig XVI. 1770 Marie-Antoinette heiratete.
- Opéra Royal — Eine der größten Opernbühnen Europas, 1770 eingeweiht.
- Gärten von Versailles — 800 Hektar, entworfen von André Le Nôtre, mit Brunnen, Skulpturen, dem Grand Canal (1,6 km lang) und der Orangerie.
- Grand Trianon — Ein elegantes rosafarbenes Marmorpalais, das Ludwig XIV. als Rückzugsort vom Hofleben erbauen ließ.
- Petit Trianon & Anwesen von Marie-Antoinette — Einschließlich des Weilers der Königin (Hameau de la Reine), einem malerischen Miniaturdorf.
Das Schloss enthält über 2.300 Räume, 67 Treppen, 6.000 Gemälde und 5.000 Möbel- und Kunstgegenstände.